Outreach – let’s fly to Madagascar!

Ja, es ist ein paar Wochen her seit dem letzten Blogeintrag, das hat folgenden Grund:

Die letzte Woche der „Lecture face“ in Muizenberg war ziemlich stressig, wir hatten Outreach-Vorbereitung, viel Kleingruppenarbeit und Präsentationen. In der Woche hatte Mattea besonders viel Zahnweh, da die ersten zwei unteren Schneidezähne durchgekommen sind, deshalb hatten wir  wenig Schlaf und wenig Nerven für andere Dinge.  Allerdings mussten wir noch einige Besorgungen für Madagaskar und die Seychellen machen.

Das Gute ist, das alles ist Vergangenheit 🙂

Anfang dieser Woche haben wir es dann schließlich geschafft eine madagassische SIM-Karte zu besorgen, so dass wir jetzt Internet zu einigermaßen erschwinglichen Kosten haben können…

Die Reise

Dass das Budget unseres Outreachs ziemlich begrenzt ist, konnten wir schon auf dem Weg nach Madagaskar feststellen. Für die 11 Wochen stehen ca.1500€ pro Person zur Verfügung, inklusive Flugtickets (Südafrika – Madagaskar – Seychellen – Südafrika) 🙂 Daher mussten wir einige Zwischenstopps und Umwege in Kauf nehmen.

Am 13.Juni sind wir am späten Vormittag zum Flughafen in Kapstadt gefahren worden, wir 3 waren da schon müde, da die halbe Nacht fürs Packen drauf gegangen ist, mit Baby ist alles 3x mal so kompliziert wie es scheint. Wir mussten das Volumen so gering wie möglich halten, da wir für das aufgegebene Gepäck extra zahlen mussten, mit Reisebett und Kinderwagen alles nicht ganz so einfach. Der erste Flug ging mittags von Kapstadt nach Johannesburg, Mattea hat ein kleines Nickerchen gehalten, fürs Schreien waren glücklicherweise andere Kinder zuständig.

In Johannesburg hatten wir einen Aufenthalt von ca. 6h, den haben wir versucht zum Ausruhen zu nutzen, allerdings war alles zu aufregend für Mattea, sodass sie wieder kurz geschlafen hat.

Auf dem 5h langen Nachtflug von Johannesburg nach Nairobi hatte Mattea scheinbar Zahnschmerzen, sie hat hauptsächlich gebrüllt, die Leute in unserer Nähe waren sicher dankbar auf ihrem Nachtflug von einem schreienden Baby unterhalten zu werden 🙂 Wir haben ebenfalls kein Auge zugetan. In Nairobi waren wir (auch der Rest des Teams) sehr erschöpft, sodass wir abwechselnd auf einer Decke auf dem Boden geschlafen haben. Leider war der Kinderwagen eingecheckt, sodass wir nichts hatten wo wir Mattea hätten ablegen können. Aber diese Aufgabe wird gerne auch mal von unserem Team übernommen 🙂

Der letzte Flug von Nairobi nach Antananarivo dauerte ca. 4h und Mattea hat fast die ganze Zeit geschlafen!
Am 14. Juni sind wir also nachmittags in Madagaskar angekommen, erschöpft aber glücklich. Der Hauptstadtflughafen gleicht in etwa einem abgelegenen Privatflugplatz in Deutschland: klein, ein Gepäckband, eine Halle, ein Ausgang 🙂

Wir wurden von ein paar Kindern und Mitarbeitern von Iris Ministry empfangen und mit einem  Bus-Taxi zu unserer Unterkunft gebracht. Das Ende einer 29h Reise. Thank God!

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