Seychellen

Ja richtig, das ist für uns Deutschen eigentlich ein Urlaubsland, was wollen denn „Missionare“ dort??
Mission fängt vor der eigenen Haustüre an, in Deutschland, Europa oder sonst wo auf der Welt. Jeder kann mehr Freundlichkeit, Liebe, Verständnis und Mitgefühl von seinen Mitmenschen gebrauchen, also auch die Inselbewohner von Mahé (Hauptstadtinsel der 115 Seychellen Inseln). Abgesehen von den Hotels und den dazugehörigen Touristen gibt es auf den Inseln auch Einheimische, die ein ganz normales Leben dort führen und z.B. arbeiten 🙂
Ein großes Problem dort sind Alkohol und Drogen, tagsüber als auch abends kann man Menschen im Vollrausch begegnen. Deshalb  ging es auch einige Male mit fast dem gesamten Team in ein Viertel  das für Drogen- und Alkoholabhängige bekannt ist. Dort haben wir mit den Menschen geredet, gebetet und auf der Straße gemeinsam Musik gemacht.
Eine Woche lang haben wir „Youth4Christ“ bei einem Kinderferienprogamm  geholfen und ansonsten hauptsächlich „YWAM Seychelles“ bei ihren Tätigkeiten unterstützt.
An einem Nachmittag sind wir durch ein ganzes Krankenhaus marschiert und haben mit den jedem einzelnen Kranken gebetet, geredet und zugehört.
Außerdem haben wir die Gottesdienste gestaltet in der Kirche, in der wir gewohnt haben.

Leider musste fast immer einer von uns mit Mattea zuhause bleiben, bei nahezu 100% Luftfeuchtigkeit und rund um die Uhr 30° C im Schatten (Jahreszeit: Winter). Durch das Klima bedingt konnten wir Mattea oft in der Hitze nicht mitnehmen.  Aber Sammy, der 1jährige Sohn von einem Mitarbeiter Ehepaar, war immer ein dankbarer Spielpartner, auch wenn er laufend, Mattea haushoch überlegen war.

Untergebracht waren wir in einer Kirche. Die Gruppe hat auf den Kirchenbänken geschlafen, wir im Kindergottesdienstraum, Mattea hatte wie immer ihr bequemes Reisebett dabei. In täglichen wechselnden Schichten haben wir geputzt, was bei 25 Leuten und begrenzten Räumlichkeiten nicht lange vorhält,  und gekocht, was mit kleinen 5 Personen Haushalt Töpfen eine Ewigkeit dauert.
Die Lebensbedingungen waren fürs ganze Team wieder eine neue Herausforderung. Aber da die Inseln traumhaft schön ist, konnte man während der Freizeit entspannt an den Strand gehen und jeglichen Stress hinter sich lassen.

In unserer letzten Woche hatten wir noch einige unerwartete Highlights, wir wurden mehrmals bekocht, mit gesalzenem, geräuchertem und gekochten Fische und vielen anderen Spezialitäten der kreolischen Küche und zwei Mädels aus unserem Team wurden im Meer getauft!

Ein toller Abschluss vom Outreach!

Bis zum Rückflug am 7.Oktober haben wir jetzt noch gute 3 Wochen, die wir in Kapstadt bzw. bei Jo’s Schwester in Plettenberg Bay verbringen werden. Wir genießen es zurück in Südafrika zu sein und uns mit Freunden zu treffen oder Zeit als Familie zu haben, mit eigener Ferienwohnung mit Badezimmer, Küche und Wohnzimmer 😀

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