Camp Road

“Camp Road” ist eine Reihe kleiner, extrem unterprivilegierter Townships in Strandfontein im Süden Kapstadts. Die Blech- und Holzhütten liegen gut versteckt zwischen den Dünen an der Küste der False Bay am Kap der Guten Hoffnung. Hier gibt es kaum Infrastruktur, unbefestigte Sandwege, dafür aber vielschichtige soziale und geistliche Herausforderungen. Die Townships sind geprägt von Hoffnungslosigkeit, Kriminalität und Alkohol- und Drogenproblemen.

Als “Townships” werden Wohnsiedlungen bezeichnet, die von der Apartheidsregierung (bis 1994) vorwiegend für die schwarze, farbige oder indische Bevölkerung Südafrikas errichtet wurden. Doch auch nach Ende der Politik der Rassentrennung wuchsen und entstanden durch den Zuzug vieler Südafrikaner aus ärmeren Landesteilen (und Immigranten aus Nachbarländern) neue Townships, häufig illegale Siedlungen = “informal settlements”.

Unsere Vision ist es Gottes Liebe und Veränderung in den Menschen und den Communities der Camp Road zu sehen. Neben dem Gebet, das Veränderung bringt, wollen wir vor Allem viele persönliche Beziehungen und Freundschaften aufbauen und jeden Einzelnen unterstützen und ermutigen, wo wir können.

Gemeinsam mit einem kleinen Team wollen wir diesen kleinen Ort nach vorne bringen und seinen Menschen Hoffnung geben. Dazu gehört u.a. die Leiterschaft des Townships, sowie die Missionarsfamilie Spalke, mit denen wir schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben.

Seit  Beginn des Projekts in 7de Laan durch Spalkes im Juni 2014 hat sich dort schon einiges getan. So gibt es inzwischen ein Ernährungsprogramm für die Kinder und Jugendlichen, die bisher häufig hungrig zur Schule und auch hungrig wieder ins Bett gingen.

Des Weiteren  wurde mit dem “Hope Center” ein Versammlungsort geschaffen, der vielseitig genutzt werden kann. Oft sind die Kinder der Camp Road sich selbst überlassen und bekommen Falsches vorgelebt, was zu viel Gewalt, Unfällen und Krankheit führt und sie sehr in ihrer Entwicklung einschränkt. Daher findet im Hope Center seit Februar 2016 jeden Tag eine Kindertagesstätte stattfinden, wo die Vorschulkinder in einem geschützten und liebevollen Rahmen ihre Kindheit genießen und in ihrer Persönlichkeit gefördert werden können.

Außerdem werden die Räumlichkeiten für Sozialarbeit, Seelsorge und Veranstaltungen genutzt, so z.B. Computer-Schulungen, Kurse für Drogenabhängige oder Jugendgruppen.

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Phöbe, Jo und Mattea