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Frühlingsgruß

Wir grüßen euch aus dem immer freundlicher werdenden Südafrika. Nicht nur die Blumen sind am wachsen, auch unsere Kinder scheinen täglich größer zu werden. Trotz einigen schlaflosen Nächten und vielen ruhelosen Stunden, genießen wir es nun zu viert zu sein. Es ist schön zu sehen, wie liebevoll Mattea mit ihrer Schwester umgeht und zum mitspielen animiert… Mit Freude teilt sie auch ihr Essen, ihre Spielsachen, Sand, ihre Puppe usw mit Jael 🙂

Da in den Wintermonaten unser Team durch Heimataufenhalte etwas dezimiert war, hatten wir einige zusätzliche organisatorische Aufgaben in 7de Laan zu bewältigen. So mussten zum Beispiel die Schulkinder weiterhin versorgt werden und die Fische im Aquaponic Garden am Leben gehalten werden 🙂 Gemeinsam mit unserm Gärtner Honest aus Simbabwe haben wir den Gemüseanbau erweitert. Ende August konnten wir dann ein paar Tage mit Peter Wenz, unserem Pastor aus dem Gospel Forum, auf seiner Südafrika-Reise verbringen und ihm unsere Arbeit im Township vorstellen. Seinen Besuch in Kapstadt haben wir natürlich auch dazu genutzt gemeinsam mit einer YWAM-Band einen Eventgottesdienst in 7de Laan zu veranstalten 🙂 Besonders erfreulich war es für uns, viele Besucher aus unterschiedlichen Gemeinden und vor allem unterschiedlichen sozialen Hintergründen aus benachbarten Stadtteilen im Hope Centre versammeln zu können. Es ist schön zu sehen, wie sich das kleine, vergessene Township am Stadtrand, in dem es vor einem Jahr noch keine Versammlungsmöglichkeit gab, innerhalb von wenigen Monaten zu einem Ort der Begegnung entwickelt hat. Viele Besucher wurden von der Botschaft von Peter angesprochen und wir sind sehr dankbar für die Entscheidungen, die für Jesus getroffen wurden. Durch den Gottesdienst ist auch das Interesse und Teilnahme an unserer Men’s Bible Study Gruppe weiter gewachsen, und auch eine Frauengruppe wurde in der Folge gestartet.

Nach dem ereignisreichen Winter konnten wir dann als Familie einen Kurzurlaub auf einer Farm in Stellenbosch genießen. Bei schöner Landschaft, vielen Tieren im angrenzenden Wildpark und meist sonnigem Wetter haben wir ein paar schöne Tage verbracht. Mattea war sehr begeistern von den Affen, Giraffen, Löwen & Co 🙂

Unsere wöchentliche Männerrunde mittwochabends ist seit einigen Wochen sehr gut besucht. Vergangene Woche haben die Männer davon berichtet, wie sich die Stimmung in 7de Laan und Beziehungen untereinander verbessert haben. Viele der Männer haben das Verlangen, Gott näher zukommen, Verantwortung für ihre Familien zu übernehmen und zukünftig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dabei wollen wir sie gerne weiter begleiten und unterstützen. Dieses Wochenende waren wir mit der Gruppe auf einer Männerkonferenz, eine Stunde nördlich von Kapstadt. Gott hat die Herzen der Männer berührt und wir hatten eine super Gemeinschaft.

Wie manche von euch wissen, hatte ich (Joachim) schon nach unserer DTS im vergangen Jahr den Wunsch eine Bibelschule zu besuchen. So habe ich nun entschieden, die School of Biblical Studies (SBS) bei YWAM Muizenberg zu absolvieren. Die Schule ist in drei 3-monatige Abschnitte aufgeteilt und beginnt Montagmorgen 🙂 Da die Schule einen praktischen Einsatz beinhaltet, werde ich weiterhin an 1-2 Tagen pro Woche meinen Dienst in 7de Laan fortführen. Ich freue mich darauf, Gottes Wort zu studieren und hoffe, dass das Studium für uns als Familie zu bewältigen ist. Daher plane ich erstmal die ersten 3 Monate bis Dezember zu absolvieren und dann erneut zu entscheiden.

Baby#2

Mit afrikanischer Gemütlichkeit ist Jael Timea etwas verspätet am 18.07.2016 mit 3870g und 53cm auf die Welt gekommen.

Wir freuen uns riesig über den kleinen Sonnenschein mitten im afrikanischen Winter. Mattea ist eine liebevolle und stolze große Schwester, sie stellt sicher, dass Jael jeden Tag genügend Küsse und Knuddeleinheiten  bekommt.

kein Alltag in Sicht

Auch wenn die Uhren in Afrika gefühlt etwas langsamer ticken, sind heute seit unserer Ankunft in Kapstadt tatsächlich schon zwei Monate vergangen. Und bisher war kaum ein Tag wie der andere. Wir wollen euch einen kurzen Überblick unserer ersten Wochen geben:

Ich (Phöbe) bin, teilweise mit Mattea, in die Frauen- und insbesondere Familien/Mütterarbeit eingestiegen. Ich konnte schon einige vertrauensvolle Beziehungen aufbauen und möchte die Frauen aus 7de Laan auf ihrem Weg in ein Leben mit mehr Perspektive, Möglichkeiten und Würde begleiten. Leider gab es in den vergangenen Tagen mehrere akute Fälle, bei denen Kinder zu ihrem physischen und emotionalen Schutz aus Familien genommen und vorübergehend in einem Kinderheim untergebracht werden mussten. Dieser Schritt ist manchmal leider notwendig und für Kind und Eltern sehr schmerzhaft. Diese Familien wollen wir jedoch nicht aufgeben, sondern sie dabei unterstützen, ihre Vergangenheit zu bewältigen und eine Zukunft in Gesundheit und Frieden zu erleben. Wir beten, dass die Familien eines Tages wieder zusammengeführt werden können.

Auch ich (Jo) habe viel Zeit in 7de Laan verbracht. Um die Herausforderungen eines Lebens im Township besser zu verstehen, habe ich unser gemütliches Zuhause für 3 Nächte gegen eine Blechhütte in 7de Laan eingetauscht. Es war spannend und traurig zu gleich, zu sehen, wie sich insbesondere am Wochenende vieles im Township um Drogen und Alkohol dreht. Jedoch findet sich in all dieser Perspektivlosigkeit immer wieder Hoffnung. So wie in der vierköpfigen Familie, die mit mir ihre (wortwörtlichen) vier Wände geteilt haben. Der Familienvater hat den Großteil seiner jungen Jahre im Gefängnis verbracht und ist davon sehr geprägt. Es fällt ihm schwer, diese Vergangenheit hinter sich zu lassen, insbesondere da sie ihn in Form von alten Gangfreunden, Alkohol und Drogen täglich verfolgt. Trotzdem übernimmt er Verantwortung für seine Familie. Mit ein wenig Hilfe bei der Vermarktung seiner Handwerksdienstleistungen bekam er in den letzten Wochen sehr regelmäßig Aufträge und konnte sogar anderen Männern aus dem Township Arbeitsplätze ermöglichen. Wir wollen ihn dabei begleiten und sehen, wie er weiterhin sein Potential entdeckt.

Darüber hinaus hatten wir auch schon einige besondere Events. Nur wenige Wochen bevor wir nach Südafrika kamen, haben 5 Familien ihre Hütten durch einen Brand verloren. So haben wir gemeinsam mit 50 Helfern von “Wings of Support”, einer Hilfsorganisation von KLM-Mitarbeitern, einige Hütten mit schwerentflammbarer Farbe gestrichen, da diese Flächenbrände insbesondere während der Dürrezeit eine konstante Gefahr darstellen.

Am Karfreitag zeigten wir nachmittags für “Jung” und abends für “Alt” in einer Kino-Veranstaltung einen Jesus-Film. Am Ostersonntag haben wir Jesu Auferstehung in einem Gottesdienst in 7de Laan gefeiert, der von einem Team aus der FeG Bonn geleitet wurde. Die Veranstaltungen an den beiden Tagen waren sehr gut besucht. Wir haben uns sehr über Offenheit für die gute Nachricht und für Gespräche und Gebete mit vielen Besuchern gefreut.

Mit der großartigen Unterstützung des Teams aus Deutschland konnten wir während den Schulferien ein Kinderferienprogramm anbieten. Vier Tage lang haben die fast 100 Kinder aus 7de Laan und benachbarten Township ihre Ferien mit Musik, Sport und Spaß genossen.

Ein weiteres wichtiges Highlight war das Tagungsseminar, das wir als gesamtes “Team 7de Laan” abgehalten haben. In diesem dreitägigen Workshop haben wir mit allen Mitarbeitern der verschiedenen Arbeitsbereiche eine gemeinsame Vision und Ziele erarbeitet und versucht eine gesunde Struktur und Kommunikationswege zu entwickeln. Inzwischen hat sich unser Team auf vier Bereiche erweitert: Schul- und Weiterbildung, Ernährung und gesunder Lebensstil, Infrastruktur und geistlicher Wachstum. Wir sind sehr gespannt, wie wir uns als Team einspielen und sich die unterschiedlichen Bereiche weiterentwickeln.

Die lange Suche nach einer geeigneten Wohnung hat sich gelohnt. Wir haben eine sehr schöne und gut gepflegte Wohnung gefunden. Noch sind wir dabei uns mit passenden Möbeln auszustatten, aber einem baldigen Umzug steht nichts im Wege, worauf wir uns sehr freuen 🙂

Hello again in Cape Town

Angekommen! Nach einer etwas längeren Reise als geplant, sind wir am 10.02. in Kapstadt gelandet. Wir mussten eine extra Landung in Johannesburg in Kauf nehmen, das hat unseren Flug leider um 3 Stunden verlängert, ein passender Einstieg zur Rückkehr nach Afrika.  Am Flughafen wurden wir dann fröhlich von unserem Freund Marco Spalke begrüßt.

Tag für Tag gibt es erfreuliche Wiedersehen und neue Begegnungen. Wir haben die Preschool und das Township 7de Laan besucht, ein erstes Arbeitsmeeting  gehabt und freuen uns am Mittwoch beim zweiten offiziellen „7de Laan Teammeeting“ nun persönlich dabei sein zu können.
Wir werden überall wirklich sehr herzlich begrüßt und eingeladen, das hilft uns sehr dabei hier Anschluss zu finden und wohl zu fühlen. Mattea ist sehr freundlich zu allen Menschen, besonders Kinder liebt sie sehr, aber sie hat ein gesundes Misstrauen gegenüber fremden Personen.  Ab nächster Woche können wir auch zu einer Mutter-Kind-Guppe gehen, wo sie schon einige Kinder in ihrem Alter kennt.

Heute waren wir auf einer englisch-südafrikanischen Hochzeit, wofür in unserem Hinterhof die ganze Nacht gekocht wurde und heute während unserem Frühstück überraschend sämtliche Hochzeitsgäste “unser” Haus zum duschen, bügeln und umziehen genutzt haben, in Begleitung mit dem Hochzeitsfotografen. Welcome to Africa!
Spontan und flexibel waren wir auch letzte Woche und haben uns ein Auto gekauft. Leider gehört ein Auto hier zu den Luxusgütern, so wird auch noch der älteste Schrott auf Rädern für viel Geld verkauft, d.h. ein zuverlässiges Auto ist nicht ganz billig, aber für uns unverzichtbar.
Die ersten Tage waren wir viel damit beschäftigt uns zu organisieren, ein südafrikanisches Konto zu eröffnen, einige Dinge einzukaufen und haben uns auf Wohnungssuche begeben. Die Angebote sind rar und die Preise extrem in die Höhe geschossen. Ihr dürft gerne für uns beten, dass wir bis spätestens Ende April die passende Lösung gefunden haben. Bis dahin können wir glücklicherweise das Haus von Freunden bewohnen.

Es geht los!

Nun wird es also ernst. Und das ganz schön bald! Aber der Reihe nach…

Nachdem wir 7 Wochen lang nichts von unserem Visumsantrag gehört hatten, haben wir Mitte Januar im Glauben unsere Flüge zum gewünschten Abreisetag gebucht und die Tickets zu ihrer Motivation an das südafrikanische Konsulat nach München geschickt 🙂 Zwei Wochen darauf bekamen wir eine Einladung zum Gespräch im Konsulat. So traten wir mit gemischten Gefühlen, der Freude über den Fortschritt sowie der Aufregung über den anstehenden Termin, eine zweite Reise nach München an.

Nach kurzem Gespräch und einem kontrollierenden Anruf des Offiziellen bei unserer Partnerorganisation in Südafrika, hielten wir etwas überrascht und voller Freude schon wenig später unsere Visa in den Händen!!

So werden wir am Sonntag, 7.Februar im Gottesdienst des Gospel Forum ausgesendet und am Dienstag, 9.Februar unsere Reise nach Südafrika antreten! Unsere Gefühle könnten darüber nicht unterschiedlicher sein. Zum einen fällt es uns extrem schwer, unsere Heimat hinter uns zu lassen und uns von der Familie und Freunden zu verabschieden, mit denen wir die gemeinsame Zeit in den vergangenen Woche sehr genossen haben. Zum anderen sind wir gleichzeitig natürlich riesig gespannt auf all die Begegnungen, Erlebnisse und Aufgaben, die uns in den nächsten Wochen und Monate erwarten werden.

Eine der schönsten und wahrscheinlich auch herausforderndsten Aufgaben werden wir ab Juli gleich zweifach übernehmen dürfen! Mattea erwartet ein kleines Geschwisterchen, auf das wir uns schon sehr freuen 🙂

Zu guter Letzt bleibt uns nur noch DANKE zu sagen, bei all den lieben Menschen, die uns in den vergangenen Wochen ermutigt und unterstützt haben. Ohne eure Hilfe und Großzügigkeit könnten wir diesen Weg nicht gehen. Vielen DANK!

Liebe Grüße

Joachim, Phöbe, Mattea & ?

Reisevorbereitungen

Wer es nicht schon von uns persönlich erfahren hat oder noch nicht beim Stöbern auf ‘unser Dienst – 7de Laan’ gestoßen ist, der erfährt es JETZT.

Wir haben uns entschieden in den vollzeitlichen internationalen Dienst zu gehen, d.h. wir werden im Frühjahr 2016 nach Kapstadt ziehen und dort in einem Entwicklungsprojekt im Township ‘7de Laan’ arbeiten. Mehr Informationen über unsere Tätigkeiten findet ihr hier.

Der Umzug nach Südafrika erfordert viel Organisation und Vorbereitung, langweilig war es uns in den vergangenen Wochen also nicht…
Neben dem alljährlichen Weihnachtsstress kamen auch das Sammeln der Unterlagen fürs Visum, beantragen des Visums persönlich im Konsulat in München, ‘Haushalts-Lager-Auflösung’, Flüge suchen, Gespräche mit YWAM Altensteig und der Gemeinde und so vieles mehr dazu.
Außerdem versuchen wir für Mattea die Tage so strukturiert wie möglich zu gestalten, wir besuchen in Duisburg und Eberdingen jeweils eine Krabbelgruppe, gehen viel spazieren und wenn wir es schaffen, treffen wir die ein oder anderen Freunde mal auf einen Kaffee.

Wer sich jetzt fragt, wie wir das eigentlich finanzieren wollen, der stellt eine wirklich wichtige Frage 🙂
Die Antwort ist ist einfach, wir finanzieren uns zu 100% aus Spenden.

Das bedeutet, wenn du unsere Arbeit unterstützen möchtest,
dass Kinder, Jugendliche, Mütter, Väter, Omas und Opas in 7de Laan wieder eine Perspektive für ihr Leben bekommen,
sie Beratung und Hilfe im Alltag in Anspruch nehmen können,
die Kinderbetreuung und Erziehungsfragen geregelt und geklärt werden,
Jugendliche sinnvolle Freizeitbeschäftigung erleben,
Seelsorge, Gebet und Jüngerschaft angeboten werden können,

dann sei dabei und spende einmalig oder monatlich, du erhältst darüber eine Spendenbescheinigung, die man steuerlich absetzen kann und natürlich regelmäßige Informationen über den Verlauf unserer Arbeit. Wer uns besuchen oder ebenfalls mitarbeiten möchte ist dazu selbstverständlich herzlich eingeladen 🙂

Mattea #6

HAPPY BIRTHDAY  little ONE,

Letzte Woche hatte Mattea ihren ersten Geburtstag, den wir mit Kuchen, Spaß und Geschenken auch gefeiert haben. Wir sind dankbar und stolz auf unser kleines Prachtexemplar und geben sie nie wieder her. Mit ihrem stetig wachsenden Repertoire an Geräuschen, Gesichtsmimik und motorischer Akrobatik sind wir einfach Dauer-verliebt.

In Duisburg spielt Mattea gerne mit Oma&Opa, sämtlichen Tanten und ein bisschen weniger mit den Onkels 🙂 Ausflüge im Kinderwagen sind immer ein willkommenes Highlight und der Oma in der Küche helfen genießt die kleine Prinzessin auch sehr.

Aber schon diese Woche geht es weiter nach Hessen zu den Paten und nächste Woche sind wir dann wieder in Eberdingen.

Home Sweet Home

Die letzten Septembertage haben wir eine schöne Familienzeit genossen. In Kapstadt und Plettenberg Bay haben wir tolle Ausflüge gemacht und tierisch viel Spaß gehabt in verschiedenen Tierparks und bei einer Wanderung auf dem Robberg wo wir natürlich auch Robben gesehen haben.

Am 7.Oktober war dann aber endlich der Abflug, man sollte denken es ist Routine für uns, aber Mattea war leider nicht gewillt, nur weil es ein Nachtflug war, durchzuschlafen, aber knapp 12 Stunden gehen so oder so nach knapp 12 Stunden zu Ende 🙂 Die Deutsche Bahn hat uns dann mit gewohnter Verspätung nach Stuttgart gebracht, wo uns das Geburtstagskind, Jo’s Bruder Johannes, abgeholt hat. Reise zu Ende!

Es ist genauso real wie irreal wieder in Deutschland zu sein, wir freuen uns fast täglich ein neues altbekanntes Gesicht zu sehen und Neuigkeiten auszutauschen. Bis zum Sonntag ( 18.10.) sind wir noch in Stuttgarter Gegend bevor wir Phöbes Familie im Ruhrgebiet besuchen fahren.

Wenn ihr uns gerne mal wieder persönlich treffen möchtet, meldet euch doch einfach per mail, sms, whatsapp, Telefon ganz egal, wir freuen uns auf EUCH!

Wir wünschen allen die wir vorerst nicht sehen noch eine schönen bunten Herbst und Gottes Segen für all das was ihr vorhabt.

Mattea #5

Unglaublich aber wahr, Mattea  fliegt von einem Land ins nächste und tut so als wenn nichts wäre. Sie passt sich an wie ein Chamäleon. Auf den Seychellen war sie überglücklich das endlich das nervige An- und Ausziehen eine Pause hat. 88% der Zeit hat sie nur in Windel  verbracht, 9% planschend im Wasser und 3% anstandshalber mal im Sommeroutfit. Dafür musste sie tägliche mehrmals mit Sonnencreme von oben bis unten eingecremt werden, das war für uns alle keine Freude. Das extreme Klima hat trotz Ventilatoren  und häufigem abkühlen im Wassereimer ständig Hitzepickel und ähnliches auf Matteas Haut hinterlassen.
Mit den ersten Krabbelversuchen am Strand, auf Beton und auf Wiese-Steine-Sand-Boden haben sich die roten Stellen an den Beinen auch nicht reduziert. Das hat sie aber wenig gejuckt 😉
Wie jedes Mal nach einem Ortswechsel hat Mattea etwas Neues gelernt. Nach wenigen Tagen konnte sie sich selbstständig hinsetzten und rückwärts krabbeln. Am Ende der Seychellen Zeit hat sie dann auch das Vorwärtskrabbeln entdeckt.

Seit wir zurück in Südafrika sind steigert sie das Krabbeltempo täglich und fördert damit auch unsere Fitness. Restaurantbesuche werden herausfordernder, je flexibler und eigenständiger sie wird. Auch ihre Stimme benutzt sie vielfältiger und LAUTERRRRRRRRRRR, überall!!!

Wir sind froh und dankbar, dass unsere Tochter viele Fortschritte macht, sie ist für uns eine tägliche  Quelle der Freude, das war vor einem halben Jahr noch nicht abzusehen!
Nach Monate langen schlaflosen Nächten, Ungewissheit und endlosen Stunden Geschrei geht es Mattea nun richtig gut, wir sind beeindruckt von ihrer Neugier, dem Entdecker in ihr, ihrer Mimik, ihrer Lernfähigkeit, ihrem Witz und Charm.

Mattea wir lieben DICH, jeder Tag mit DIR macht uns glücklich und erinnert uns an die Güte Gottes!