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So war der Dignity Day

Hallo,

ihr habt ja mitbekommen das wir über längere Zeit einen “Dignity Day” in 7de Laan geplant haben und am 18. Februar war es endlich soweit. 32 Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren kamen zum Hope Centre um einen unvergesslichen Tag mit uns zu erleben. Mit selbst gebackenen Scones zum Frühstück hat Aunty Joan den Geschmack der Mädchen getroffen.

 

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Scones a la Aunty Joan

Alle Mädchen haben zunächst mal ein Dignity Diary bekommen, wo so im laufe des Tages Notizen machen konnten und viele Ermutigen, Tipps und Tricks drin stehen, damit sie nach einem langen vollen Tag zuhause alles noch einmal revue passieren lassen können.

Dignity Diary

Am Vormittag hatten wir drei Themen: Identität, Zugehörigkeit und Bestimmung !

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Sandra

Sandra hat am Beispiel ihres eigenen Lebens ein sehr ermutigendes Teaching über Identität gehalten, durch verschiedene Mitmach-Aktionen wurden die Mädchen ermutigt sich mit ihrer eigenen Identität auseinanderzusetzen.

Anschließend ging es mit Diana um Zugehörigkeit. Wohin gehöre ich eigentlich und wer beeinflusst mich. Das ist besonders in den Townships von Südafrika keine Kleinigkeit. Familie bedeutet hier nicht Vater+Mutter+Kind. Es gibt in der Regel viele Halbgeschwister, Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins usw.

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Vor der Mittagspause konnte ich noch mit den Mädels über das Thema Bestimmung im Leben reden, was sind meine Träume und wie kann ich meinen Traum leben. Um das symbolisch festzuhalten haben sie einen Samen gepflanzt, der bei richtiger Pflege aufgeht und dann auch Früchte tragen kann, so wie Träume wahr werden können, wenn man gute Entscheidungen im Leben trifft und sich um die Zukunft aktiv kümmert. Dieses Thema spricht mir aus dem Herzen und ich hoffe, das die Mädchen immer an ihren Träumen und Zielen festhalten werden und sich nicht von den Stürmen des Lebens umhauen lassen.

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Aunty Joan und Marley mit unserem hammer genialen Mittagessen
Herzensangelegenheit

Am Nachmittag ging es dann um die körperlichen Veränderungen in der Pupertät, Hormone usw. Justine hat eine unglaublich tolle Art diese sensiblen Themen rüberzubringen, die Mädchen waren ganz in ihren Bann gezogen, wir haben viel gelacht und gelernt.
Am Ende konnten die Mädchen ein wiederverwendbares Hygieneprodukt bestellen, sodass sie in Zukunft auf Grund von Armut keinen Unterricht mehr verpassen müssen und als Folge davon nicht mehr früher die Schule verlassen, da sie den Anschluss verloren haben.

Wir freuen uns schon am 11.März die Mädchen wiederzusehen, wenn sie ihr Produkt abholen. Ein ganz dickes DANKESCHÖN an alle die das möglich gemacht haben! Eure Spende hat das Leben dieser Mädchen schon jetzt positiv verändert.

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Happy 1st Anniversary

Ja, ich weiß es klingt unglaublich, aber wahr, wir sind vor einem Jahr in Südafrika gelandet und ein neuer Lebensabschnitt hatte für uns drei begonnen.

Ausflug ans Kap
Ausflug ans Kap , Anfang 2016

Das Jahr war voller Veränderungen, das Schönste war sicherlich die Geburt unserer Tochter JAEL. Wir erfreuen uns jeden Tag an unseren Kindern und können nur staunen wie einzigartig und wertvoll Gott jeden Menschen gemacht hat.

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Spielplatz macht Spaß

Mit Snoek (ein sehr beliebter Fisch <>< in Südafrika) haben wir heute 365Tage Kerns-in-Südafrika gefeiert.

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DANKE für eure Gebete, finanzielle Unterstützung und Freundschaft, die es uns alleine ermöglichen hier zu sein, wir sind von herzen Dankbar für jeden einzelnen Beitrag.

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Sonnencreme+Sand+Wind=?? (paniert wie Schnitzel)

Phöbe hat ihren Platz in dem Dienst im Township 7de Laan unter den Frauen und jungen Müttern gefunden und ist zuhause Vollzeitmama. Joachim  studiert Tag und Nacht die Bibel im Rahmen der SBS ( School of biblical studies) bei YWAM Muizenberg. An den zwei bis drei vormittagen Unterricht, werden historische Hintergründe und Zusammenhänge beleuchtet, da kann auch schon mal das schlachten eines Huhns als Veranschaulichung von Tieropfern im alten Testament Unterrichtsgegenstand sein.

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Lifeskills training :-p

Im Sommer werden wir für einige Wochen in Deutschland auf Heimaturlaub sein, da habt ihr dann auch die Möglichkeit uns mal wieder persönlich zu treffen und all eure Fragen loszuwerden oder ihr schreibt uns mal eine E-mail 🙂

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großer Teddy in der Puppentrage, wird gerne auch zum Einkaufen mitgenommen.

Madagaskar #zwei

Nach 18 Tagen bei IRIS-Ministries sind wir in ein riesiges neues Haus umgezogen am anderen Ende der Stadt. Großes Haus, aber kein fließendes Wasser 😀 Für Dusche und Toilette musste Wasser in Eimern ins Badezimmer gebracht werden.  Man hat Pech gehabt, wenn der Vorgänger es nicht aufgefüllt hat. Für heißes Wasser braucht man den Wasserkocher, der als Allrounder  für Dusche und Küche benutzt wurde, mit 18 Leuten+ Mattea nicht immer einfach.

Da wir viele verschiedene Projekte hatten und nur ein Auto haben wir uns viel abgewechselt und die Daheimgebliebenen haben sich getroffen um  Lobpreis zu machen, für Gebet, Andacht und Hausputz. Außerdem haben wir bei den Einheimischen in der Umgebung unseren Lebensmitteleinkauf getätigt. Die Umgebung ist sehr hügelig und so war das Einkaufen ein längerer und sportlicher Prozess.

Wir haben eine Zeitlang täglich an der lokalen Grundschule ein Kinderprogramm gemacht, das ging auch ohne Auto. Dann gab es ein Frauen&Männer Gefängnisarbeit, da konnte ich leider nie dabei sein, weil es schon um 6 Uhr morgens los ging und ich mit Mattea sowieso nicht rein durfte. Ebenfalls um 6 Uhr ging es für die Leute zur Erwachsenen-Englisch-Schule los, dort lernen Madagassen Englisch. Zwei Mal in der Woche sind wir zu einer Grundschule in der Stadt gefahren, die von koreanischen Missionaren gegründet wurde. Das Kinderprogramm dort hat sehr viel Spaß gemacht und Mattea ist überall ein Highlicht. Die Menschen finden sie total süß und sagen, sie sieht aus wie ein kleiner Teig, weil sie so weiß ist. Drei Mal wöchentlich haben wir die „Compassion Ministry“ unterstützt, d.h. wir sind in verschiedene Krankenhäuser gegangen, haben für Kinder gebetet, mit ihnen gesungen und Bananen mitgebracht. Die Menschen hier müssen für den Krankenhausaufenthalt komplett selber aufkommen und sich auch selber ums Essen kümmern, das ist nicht einfach für die Familien und nicht selten ein Grund das Krankenhaus noch krank wieder zu verlassen. Zwischendurch haben wir verschiedene Jugendtreffs und Gemeinden besucht und auch mal eine Gruppe bei uns Zuhause bewirtschaftet.

Letzte Woche waren wir spontan (alle außer dem Dschungel Team) auf einem Kurztrip in Antsirabe. Die angekündigten 3-4 h Autofahrt von Ilafy in Antananarivo aus wurden  zu 9h. Wir hatten eine Reifenpanne und es war viel los auf den „Straßen“. Übernachtet haben wir in einem Kloster, ein Gelände wo alle Räume einzeln von draußen zugänglich waren. Geschlafen haben wir Damen in einem Zimmer mit Metall-Doppelstockbetten und Stroh-in-Plastiksack-Matratzen. Mattea hatte ihr gewohntes Reisebett und ein Moskitonetz, was uns einigermaßen ruhige Nächte bereitet hat. Heißes Wasser und Toilettenspülung haben wir natürlich nicht gehabt. Der nächste Tag war ziemlich vollgepackt. Vormittags haben wir Programm in einem SOS Kinderdorf gemacht, mittags einen Snack gehabt und nachmittags waren wir auf einem Museums-Missionars-Gelände, haben dort eine Führung bekommen. Anschließend waren wir Teil einer Jugendgruppe in der Stadt, was sehr fröhlich, laut und musikalisch war. Mattea lässt sich zum Glück von Musik wenig beeindrucken, wenn sie müde ist. Am nächsten Tag ging es um 5 Uhr früh zurück nach Antananarivo, zum Glück diesmal nur 5h Autofahrt, dafür einige kranke Mitfahrer.

Mattea und ich freuen uns, wieder Zuhause zu sein und vor allem, dass der Papa wieder bei uns, trotz Bart hat Mattea ihren Papa nach kurzem Zögern wieder tief in ihr Herz geschlossen.

Unsere Taschen- Rucksäcke-Koffer sind gepackt, um Mitternacht geht es auf ins nächste Abenteuer!

Nächster Bericht kommt voraussichtlich erst im September, wenn wir zurück in Südafrika sind.